Nachträge, Ergänzungen und Zusatzinformationen zum Hauptband aus
dem Jahr 2000.
Mit Texten von Gerd Reising, Rolf-Gunter Dienst und einem
Gespräch zwischen Peter Iden und Sibylle Wagner-Quinte.
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Bei den Arbeiten am ersten Band des Opus fand Lothar Quinte es weniger wichtig, dass alle Gemälde erfasst würden; das Argument der Vollständigkeit galt ihm wenig. Ja, es kam vor, dass er ganze Werkgruppen für unerheblich hielt, was bereits bei der Zusammenstellung der Retrospektive 1993 in Karlsruhe erkennbar geworden war, umso weniger aber für ein Werkverzeichnis sinnvoll war.
Wichtig erschien uns damals, dass wir das Werkverzeichnis möglichst vor seinem Tod beendet haben wollten: Lothar Quinte sollte es noch in seinen Händen halten können. Es war für ihn auch ein Teil seines Abschieds. Daher mussten einige zu spät aufgetauchte Werke außen vor bleiben, wissend, es müsse ein weiteres Verzeichnis erscheinen. Das war ein Wettlauf.
So wurden nach seinem Tod durchaus noch nicht aufgenommene Gemälde in zwei Lagern aufgespürt, ja, es stellte sich heraus, dass bereits verzettelte Gemälde von Lothar Quinte zurückgehalten worden waren. Dafür gab es mannigfache, vor allem private Gründe. Hinzu kommen Gemälde, die erst nach der Publizierung des ersten Werkverzeichnisses und nach dem Tod Lothar Quintes bekannt gemacht wurden, sie sind nun ebenso eingefügt. Ferner waren bei Redaktionsschluss zum ersten Band noch nicht alle von Sammlern angekündigten Gemälde erfasst, was, soweit möglich, hier nachgeholt wurde.
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Lothar Quinte · Opus II
Über 100 neu erfasste Gemälde vervollständigen nun das Werkverzeichnis.
48 Seiten, 16 großformatige Farbabbildungen und ca. 20 s/w Fotos
Format: 31,5 x 23,5 cm (Hardcover)
ISBN 978-3-931876-53-1
EUR 20,–
Fotos und Abbildungen der handschriftliche Moderationskarten
aus den letzten drei Jahren zur Sendung Boulevard Bio.
Mit einem Vorwort von Bettina Gräfin Pfeil.
108 Seiten, 96 Abb. farbig oder in Duoton
Format: 23,5 x 21 cm (Hardcover)
ISBN 978-3-931876-51-7
EUR 28,-
Nach 12 Jahren, 485 Sendungen und nahezu 1600 Gesprächen,
hat sich der "Grandseigneur des Talks" Alfred Biolek, im
Juni 2003 von der Bühne seines dienstäglichen Gesprächs
zurückgezogen. Was von Boulevard Bio bleibt, sind
Erinnerungen an unzählige spannende Begegnungen mit
interessanten Menschen verschiedenster Couleur, vom
Obdachlosen bis zu Karl Lagerfeld, vom ehemaligen
Terroristen bis zum Dalai Lama. Die Erinnerung aber auch
an eine sensible, kultivierte Gesprächsführung, die freundliche,
entspannte Intimität zu kreieren wusste, ohne dabei jemals
die Würde und Persönlichkeitsrechte des Gesprächspartners zu
verletzen.
Alfred Bioleks Moderationskarten, auf denen er seine sorgfältig
durchdachten Gespräche vorskizzierte, gewähren Einblicke in die
Methoden seiner menschlichen Annäherung, sie dokumentieren besondere
TV-Momente und spiegeln darüber hinaus wider, welche Fragen,
Themen und Menschen die Öffentlichkeit über die Jahre hinweg
berührt haben, reflektieren ein Stück Historie des öffentlichen,
gesellschaftlichen Diskurses. Wie kaum ein anderer hat Alfred Biolek
belegt, dass der Spagat zwischen Unterhaltung und Intelligenz
möglich ist, getreu seinem Wahlspruch nach Hugo von Hofmannsthal:
Man muss das Tiefe verstecken. Wo? An der Oberfläche.