Ingrid Mössinger (Hrsg.):
Kunst und Identität im 20. Jahrhundert
Mit Textbeiträgen von Bazon Brock,
Falk Berger, Robert Picht, Odo Marquard, Lothar Späth (deutsch)
96 S., Format: 24,5 x 17 cm
erschienen: 1997
ISBN 978-3-931876-09-8 (Hardcover)
EUR 19,–
Dokumentation des gleichnamigen Symposiums, das unter der Moderation
von Peter Iden am 18. November 1995, als Veranstaltung des Kunstvereins
Ludwigsburg, in der Filmakademie Baden Württemberg stattgefunden hat.
Herausgegeben von Ingrid Mössinger - Veranstalterin des Symposions und
seinerzeit Direktorin des Kunstvereins Ludwigsburg.
Gert Reising (Hrsg.):
Farbe, Felder, Philosophie
Ein ästhetischer Dialog
Mit Textbeiträgen von K.-M. Meyer-Abich, D.
Henrich, S. van Keulen, R. Kühn, B. Lypp, R. M. Peplow, J. Schummer und
R. Maresch
zu Bildern von
Bruno Erdmann, Thomas Kaminsky, Alfons Lachauer, Thomas Rajlich, Rolf
Rose, Guang Yao Wu und Jerry Zeniuk
128 S., 24 Abb. (22 farb.), Format: 24,5 x 17 cm
erschienen: 2000
ISBN 978-3-931876-31-9 (Hardcover)
EUR 23,–
Texte und Bilder werden mit den Augen wahrgenommen, doch ihre Wahrheit
wird aus unterschiedlichen Medien erkannt. Bildsprache und
Schriftsprache formulieren gleichermaßen das Interesse an präziser
Wiedergabe der Sinneseindrücke. Die Welt ist ihr Gefühl wie Gegenstand,
beide werden durch die Klarheit der Aussagen leichter verstehbar.
In diesem Band gehen bekannte zeitgenössische Künstler und Philosophen
aufeinander zu und formulieren zugleich ihren jeweils eigenen
Standpunkt zu den Geschehnissen unserer Welt. Dabei mag überraschen,
daß sich zwischen der Avantgardemalerei und der Philosophie so viele
Ähnlichkeiten und Analogien ergeben, doch zeigt sich im spielerischen
Austausch, daß beide traditionell ästhetischen Gattungen zu verblüffend
nahen Schlußfolgerungen über den heutigen Menschen kommen.
Gottfried Honegger:
Kunst ist eine Frucht vom Baume der Erkenntnis
13 Abb. (6 farb.)
erschienen: 2000
ISBN 978-3-931876-34-0 (Hardcover)
EUR 19,–
Neue Texte von Gottfried Honegger zu Rolle, Verpflichtung und Sinn der Kunst in unserer Zeit und Gesellschaft. Mit Abbildungen von Beispielen aus der eigenen Sammlung des Künstlers.
Fabrizio Plessi: Deutschlandreise
Italienisch/deutsch, übersetzt von Bettina Gräfin
Pfeil.
128 S., Format: 24,5 x 17 cm
erschienen: 2001
ISBN 978-3-931876-26-5 (Hardcover)
EUR 19,–
An die außerordentliche Kraft von Bildern gewöhnt, scheinen Worte nur
allzu schwach. Ihrer Bedeutung nicht angemessen, den Gefühlen, die sie
vermitteln sollen, nicht gewachsen. Sie sind nicht vital genug für den
Adrenalinstoß, mit dem uns ein Kunstwerk in seinen Bann zu schlagen
vermag.
Aber wahrscheinlich ist die Wirklichkeit eine andere: Wahrscheinlich
habe ich schon immer den beneidet, dem auch Worte solche Gefühle und
eine eben solche Erschütterung zu vermitteln vermögen. ›Die Worte sind
Steine‹, formulierte ein italienischer Schriftsteller vor einiger Zeit.
Vielleicht muß man tatsächlich lernen, die Worte wie Steine zu
bearbeiten. Schreiben wir also, lesen wir, lesen wir und schreiben. Nur
Mut, so schrecklich kann das gar nicht sein!
(Fabrizio Plessi)
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Textbuch von Fabrizio Plessi zu seinen Hauptthemen Videofilm, Installation und Zeichnung. Teils aphoristisch, teils analytisch, immer aber poetisch gibt dieses kleine Buch einen neuen, zusätzlichen Eindruck vom Leben und Werk des venezianischen Künstlers.
Michael Hübl: Ruedi Reinhard
Aus dem Quadrat heraus
112 S., 59 Abbildungen (davon 43 farbig), 24,5 x 17
cm
erschienen: 2001
ISBN 978-3-931876-38-8 (Hardcover)
EUR 23,–
Spätestens seit dem Ende der 70er-Jahre hat in der konkreten und
konstruktiven Kunst ein Paradigmenwechsel stattgefunden. Die Maximen
der ersten Stunde und ihre ausgefeilte Anwendung in der zweiten
Generation der Konkreten bilden für Künstler, die sich auf diese
Maßgaben berufen, zwar weiterhin die formale Basis ihrer Arbeit. Doch
das geometrische und stereometrische Vokabular wird jetzt semantisch
aufgeladen und geöffnet.
Am Werk von Ruedi Reinhard lässt sich erkennen, mit welch minimalen
Eingriffen und Nuanceverschiebungen sich dieser Wandel vollzieht. Ohne
die Eindeutigkeit seiner Mittel preiszugeben, gelingt es Reinhard
namentlich über die Farbe, bildexternen Faktoren in seiner Malerei Raum
zu verschaffen – seien es Natureindrücke, wie sie sich ihm bei einem
frühen Islandaufenthalt einprägten, seien es die Seherfahrungen vor den
Stillleben eines Chardin oder Zurbarán. Aus diesen Einflüssen
konstituiert sich der – im einzelnen nicht ablesbare – Subtext einer
Kunst, deren unterschwellige Hermetik zur Herausforderung an den
Betrachter wird.
Friedhelm Mennekes:
Eduardo Chillida - Kreuz und Raum
Mit einem Vorwort von Guido Schlimbach.
88 S., 32 s/w Abb., Format: 24,5 x 17 cm
erschienen: 2001
ISBN 978-3-931876-40-1 (Hardcover)
EUR 15,–
Eduardo Chillida stiftete im Jahr 2000 für die Stadtkirche und
Kunst-Station Sankt Peter in Köln den dreiteiligen Altar
Gurutz Aldare. Dieses Buch beleuchtet einen noch wenig bekannten
Aspekt in Chillidas Denken und Schaffen.
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Eduardo Chillida ist ein Brückenbauer. Er hat viele Verbindungen
geknüpft, über die Kunst hinaus in die Universitäten, die Residenzen,
in Städte und Gemeinden und auch in die Kirchen – so auch zu Sankt
Peter in Köln.
Eine dieser Brücken ist das Kreuz als formales Element, ist aber auch
der innere Raum als sakraler Ort, und dann der Altar als Konsequenz von
beidem.
Davon berichtet dieses Buch.
Günther Uecker · GRAPHEIN
Schreiben – Malen – Zeichnen
Mit einem Text von Christoph Brockhaus
72 S., 24,5 x 17 cm
erschienen: 2002
ISBN 978-3-931876-46-3 (Hardcover)
EUR 18,–
Im Frühjahr 2002 entstand als Künstlerbuch das gleichnamige
großformatige Portfolio (hrsg. von Edouard Weiss und Dorothea van der
Koelen), in dem Günther Uecker sich künstlerisch mit den Ausformungen
der historischen Schriftentwicklung auseinandersetzt. Von den Anfängen
der mesopotamischen Keilschriften erscheinen Textproben aus
verschiedensten Zeiten und Ländern. Von diesen inspiriert erarbeitete
Günther Uecker eine Serie von Prägedrucken, die dem Portfolio als
Originalgrafiken beigefügt sind und den historischen Schriften
gegenüberstehen.
Quasi als Dokumentation zu diesem Werk erschien im Chorus Verlag ein
kleines Buch, das in einem handlichen Format den Inhalt darstellt und
abbildet. Mit einem Text von Christoph Brockhaus und Zitaten
verschiedener Autoren.
Gottfried Honegger:
Erfundenes und Erlebtes
Mit einem Vorwort von Dorothea van der Koelen
120 S., 26 SW-Abbildungen
24,5 x 17 cm
erschienen: 2002
ISBN 978-3-931876-43-2 (Hardcover)
EUR 19,–
Fiktiver Briefwechsel zwischen Gottfried Honegger und Künstlern aus verschiedenen Epochen (deutsch).
Renate Puvogel:
Über Künstler unserer Zeit
264 S., 20 SW-Abbildungen
24,5 x 17 cm
erschienen: Dezember 2002
ISBN 978-3-931876-47-0 (Hardcover)
EUR 25,–
20 monographische Texte (Künstlerportraits), die
zwischen 1989 und 1997 in verschiedenen Zeitschriften
- vorwiegend in ARTIS - veröffentlicht wurden:
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Giovanni Anselmo,
Michael Asher,
Guillaume Bijl,
Klaus vom Bruch,
Ernst Caramelle,
Tony Cragg,
Gloria Friedmann,
Katharina Fritsch,
Isa Genzken,
Robert Gober,
Rebecca Horn,
Astrid Klein,
Imi Knoebel,
Mischa Kuball,
Reinhard Mucha,
Reiner Ruthenbeck,
Keith Sonnier,
James Turrell,
Franz West
François Morellet:
Ein Buch, in dem es nichts zu sehen gibt
Über Kunstwerke, die nichts sagen wollen
Eine Auswahl von Texten des Künstlers; übersetzt
und eingeleitet von Marie-Amélie zu Salm-Salm.
112 S., zweisprachig: französisch/deutsch, Format: 24,5 x 17 cm
erschienen: Mai 2003
ISBN 978-3-931876-49-4 (Hardcover)
EUR 19,–
Könnte ich mich eingangs nicht erst einmal darüber wundern, dass so oft
von den Künstlern verlangt wird zu schreiben, und so selten von den
Historikern zu zeichnen? Dabei taucht doch sowohl bei unseren Kindern
als auch bei unseren Vorfahren das Zeichnen lange vor dem Schreiben
auf. Es gibt übrigens kein dem Begriff ›analphabetisch‹ entsprechendes
Eigenschaftswort, um den Kunsthistoriker zu beschreiben, der vorgibt,
nicht zeichnen zu können. (François Morellet)
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Die Vorliebe Morellets für Sinn- und Wortspiele ist offenkundig. So hat
er selbst Kommentare zu seiner Kunst abgegeben. Aus dem umfangreichen
Material wurden 12 Texte mit unterschiedlichen Themen aus den Jahren
1962–2003 ausgewählt.
Günther Uecker · Wasser Venezia
Accqua luminosa
Aquarelle von Günther Uecker,
Text von Hanns-Josef Ortheil und
Fotografien von Dorothea van der Koelen
112 S., 117 Farbabbildungen
Format: 24,5 x 17 cm
erschienen: 2005
ISBN 978-3-931876-45-6 (Hardcover)
EUR 15,–
Das Interesse und die Faszination an fremden, andersartigen Kulturen,
auf die er sich ganz und gar einläßt, und den Religionen, als Ausdruck
dieser Kulturen, sind Ursache der intensiven Reisetätigkeit Ueckers.
Was unterwegs entsteht, sind umfangreiche, kleinformatige,
Aquarell-Zyklen, deren formale Erscheinung und Farbigkeit in
unmittelbarem Bezug zur Örtlichkeit stehen und meist Naturphänomene zum
Thema haben.
Der 92-teilige Aquarell-Zyklus Wasser Venezia entstand 1994, anlässlich
einer Uecker-Ausstellung in der Ca’Pesaro in Venedig, wurde 2001
erstmals der Öffentlichkeit präsentiert und ist in diesem Buch
vollständig abgebildet. Alle Aquarelle sind rückseitig signiert und
datiert. Im Wechsel mit den Wasser-Photographien von Dorothea van der
Koelen und dem Text Acqua luminosa von Hanns-Josef Ortheil, der
kulturhistorisch den Beziehungen von Malern zu den Wassern Venedigs
nachspürt, wird dieses Buch zu einem Fest der Sinne für Künstler-,
Dichter- und Venedig-Liebhaber.
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Zur Person des Künstlers:
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Günther Uecker, zählt zu den international hochgeachteten deutschen
Künstlern der zweiten Hälfte des 20. Jh., dessen Werke in unzähligen
Museen weltweit präsentiert werden. Als er 1957/58, im Umkreis der
Zero-Gruppe, die Transformation seiner malerischen Handlungen zum
Bildobjekt durch das Einbringen von Nagelstrukturen vollzog, leistete
er einen wegebnenden Beitrag zur Entwicklung der Kunst nach 1945.
1964 nahm er zum erstenmal an der Documenta in Kassel teil und vertrat
1970 Deutschland an der Biennale Venedig.1975-95 lehrte er als
Professor an der Kunstakademie Düsseldorf. Zu seinen Auszeichnungen
gehört u.a. der Kaisering der Stadt Goslar (1983). Er ist Mitglied im
Orden pour le Mérite.
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Zur Person des Autors:
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Hanns-Josef Ortheil ist Schriftsteller, Pianist und Professor für
Kreatives Schreiben an der Universität Hildesheim; er lebt in
Stuttgart. Sein literarisches Œuvre ist mit vielen Preisen
ausgezeichnet worden.
Seit mehr als 3 Jahrzehnten bereist er die Lagunenstadt und hat viele
seiner Arbeiten der Serenissima gewidmet, hat versucht, dem Zauber
dieser Stadt nachzuspüren und ihre Verführungskraft zu beschreiben. So
entstanden u.a. die Romane
Im Licht der Lagune (1999) und
Die große Liebe (2003), der Band
Die weißen Inseln der Zeit (2004) und der ungewöhnliche
Reiseführer
Venedig - Eine Verführung (2004).
Raimund Girke · Aufbrechendes Licht
Reihe Kunst Theorie
Mit Texten und Bildern von Raimund Girke und
einem Vorwort von Dorothea van der Koelen
56 Seiten, 20 Farbabbildungen
Format: 24,5 x 17 cm
erschienen: 2005
ISBN 978-3-931876-57-9 (Hardcover)
EUR 15,–
Anlässlich des 75. Geburtstages von Raimund Girke (* 1930 - † 2002)
erscheint diese Publikation in der Reihe Kunsttheorie. Noch zu
Lebzeiten mit dem Künstler geplant, enthält sie – neben einer Reihe
seiner Bilder zum Thema »Licht« und einem ausführlichen Vorworttext von
Dorothea van der Koelen zu Leben und Werk von Raimund Girke – auch
zahlreiche Texte des Künstlers selbst. Die Publikation schließt mit
einer ausführlichen Bio-Bibliographie.
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Zur Person des Künstlers:
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Raimund Girke, geboren am 28. Oktober 1930 im niederschlesischen
Heinzendorf, begann sein Kunststudium zunächst an der Werkkunstschule
in Hannover (1951-1952), um alsbald an die Staatliche Kunstakademie in
Düsseldorf zu wechseln, wo er bis 1956 blieb. Bereits 1966 begann er
seine Lehrtätigkeit als Dozent an der Werkkunstschule in Hannover, die
er bis 1971, bis zu seinem Ruf als Professor nach Berlin an die
Hochschule der Künste ausübte. Dort beendete er 1996 seine
Lehrtätigkeit und lebte seitdem in Köln, wo er am 12. Juni 2002 an den
Folgen einer schweren Krankheit verstarb.
Zahlreiche Preise und Auszeichnungen begleiteten sein Werk. Bereits
1959 erhielt er den ›Preis der Stadt Wolfsburg‹ für Malerei, gefolgt
von dem ›Kunstpreis der Jugend‹ 1962 in Stuttgart. 1995 wurde er mit
dem ›Lovis-Corinth-Preis‹ ausgezeichnet und 2002 mit dem
›Niedersächsichen Kunstpreis‹ geehrt.
Seine Arbeiten befinden sich in zahlreichen öffentlichen und privaten
Sammlungen im In- und Ausland.
Reihe Kunst Theorie
Herausgegeben von Dorothea van der Koelen
64 S., 58 Farbabbildungen;
Format: 24,5 x 17 cm
erschienen: Juli 2006
ISBN 978-3-931876-67-8 (Hardcover)
EUR 15,–
Reihe Kunst Theorie Band 14
Mit einem Vorwort von Andreas Beitin (deutsch,
englisch) und einer ausführlichen Bio-Bibliographie
79 Seiten, 34 Farbabbildungen
Format: 24,5 x 17 cm
erschienen: 2007
ISBN 978-3-931876-71-5 (Hardcover)
EUR 15,–
Parallel zu Lore Berts umfangreicher und intensiver künstlerischer
Auseinandersetzung mit dem Werkstoff Papier und den daraus
hervorgehenden zwei- und dreidimensionalen Arbeiten sind seit 1994 eine
ganze Reihe von Objekten und Installationen entstanden, die eng mit den
fragilen, ja oft fast immateriell wirkenden Papierarbeiten in Beziehung
stehen. Lore Berts Lichtobjekte und -installationen. Dieser Band widmet
sich ausschließlich diesem Bereich des Œuvres der Künstlerin. Der
einleitende Text stellt nicht nur die enge Verbindung zu den papiernen
Werken Lore Berts heraus, sondern skizziert darüber hinaus ihre
Lichtwerke im Kontext der Lichtkunst.
Der überwiegende Teil der Lichtinstallationen von Lore Bert beinhaltet
Zahlen, die aus Neonröhren angefertigt wurden und in unterschiedlichen
Stückzahlen und Größen zu teils raumfüllenden In-situ-Arbeiten
arrangiert wurden. Dieses Buch soll dazu beitragen, die Lichtwerke der
Künstlerin in ihr umfangreiches Œuvre einzuordnen, das von ihr als ein
von jedweden zeitgenössischen Stilen Unabhängiges verstanden wird.
Karl-Heinz Adler · Ambivalenzen
Reihe Kunst Theorie Band 15
Texte von Marion Agthe, Ingrid Mössinger und
Karl-Heinz Adler,
mit einer ausführlichen Bio-Bibliographie
88 Seiten, 45 Abbildungen, größtenteils farbig
Format: 24,5 x 17 cm
erschienen: 2008
ISBN 978-3-931876-75-3 (Hardcover)
EUR 20,–
Anlässlich des 80. Geburtstages von Karl-Heinz Adler erscheint diese
Publikation in
der Reihe ›Kunsttheorie‹. Sie enthält – neben den Exponaten zur
Ausstellung
»Ambivalenzen« in der Galerie Dorothea van der Koelen in Mainz – einen
ausführlichen
Vorworttext von Dr. Marion Agthe zu Leben und Werk des Künstlers, die
Laudatio zum
Kunstpreis in Dresden von Ingrid Mössinger und auch einen Text des
Künstlers selbst.
Die Publikation schließt mit einer ausführlichen BioBibliographie.
Karl-Heinz Adler, geboren am 20. Juni 1927 in Remtengrün im Vogtland,
gilt als einer
der wichtigsten innovativ-konkreten Künstler der ostdeutschen
Nachkriegszeit. Seit
den fünfzigr Jahren befindet er sich in vorderster Linie der
internationalen
Avantgarde. Bereits seit damals prägt das Prinzip des Seriellen und der
Schichtung
sowie der Prozess von Formung, Zerstörung und Neuformierung seine
künstlerische
Tätigkeit.
In seinen Werken spiegelt sich die geistige Ordnung der Welt, nach der
der Mensch
strebt, durch Farbe, Form und Raum wieder. Durch die Positionen des
Neben- und
Hintereinander expandiert die Farbe über den Grund hinaus. Indem er
Sinnliches und
Konkretes, Bewegung und Statik, Farbe und Linie in seinen Werken
verbindet, gelingt
es ihm, die Gesetze der konkreten Kunst ad absurdum zu führen.
1988–1995 war er als Gastprofessor an der Düsseldorfer Kunstakademie
tätig. 1994–1995
verbrachte er längere Aufenthalte in Italien in der Villa Romana in
Florenz und der
Villa Masimo in Rom. Sein Werk wurde mehrfach mit Preisen
ausgezeichnet. So erhielt
er beispielsweise 1986 den Preis der I. Zeichnungstriennale in Kalisz
(Polen) und
1988 den Vordemberge-Gildewart-Preis. 2008 wurde ihm der Kunstpreis der
Stadt Dresden
verliehen.
Markus Kleinert (Hrsg.) · Kunst und Religion
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Ein kontroverses Verhältnis
Reihe Kunst Theorie
Mit Beiträgen von Reinhard Brandt, Elena Esposito,
Bernhard Lypp, Ettore Rocca und Willibald Sauerländer
139 S., 11 s/w-Abb.
Format 24,5 x 17 cm (Hardcover)
ISBN 978-3-931876-81-4
EUR 20,–
Wenn Kunst und Religion Orientierungen versprechen, haben sie
zueinander Stellung zu beziehen, und sei
es in Form von Verdrängung oder Verschmelzung. Solche
Positionierungen sind aufschlußreich auch für eine
Zeit, die mit absoluten Ansprüchen gebrochen und mit
dem Pluralismus leben zu lernen hat.
Das Buch versammelt die philosophischen, kunsthistorischen
und systemtheoretischen Beiträge einer an der
Akademie der Bildenden Künste München veranstalteten Vortragsreihe.
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